Backofen oder Dörrgerät?: Obsttrockner-Vergleich
In Haus- und Kleingärten wird jedes Jahr geerntet, was die Natur so hergibt. Aber die Ernte muss auch konserviert werden. Neben Einkochen oder Entsaften gibt es noch eine bewährte Möglichkeit: das Trocknen oder Dörren. Hier stellt sich allerdings die Frage, wie das effizient und schonend gemacht werden kann, ohne dass die Früchte Schaden nehmen. Denn v.a. für wasserhaltigere Früchte reichen die hiesigen Trockenzeiten mitunter nicht aus. Deshalb erscheint der Einsatz eines Back- oder einen Trockenofens zum Dörren sinnvoll zu sein.
Die Schwierigkeit, den Gas- oder Elektrobackofen als Obsttrockner zu Verwenden, liegt darin, dass diese Geräte in der Regel eine zu große Hitze entwickeln. Zwar könnte man bei einer besonders geringen Temperatureinstellung – etwas über 25 Grad – und leicht geöffneter Ofentür darin Früchte trocknen. Allerdings erscheint dies weder praktisch noch energetisch empfehlenswert. Denn je nach Art der Früchte dauert der Trockenvorgang lange, so dass der Backofen eine ganze Weile besetzt wäre. Komfortabler sind spezielle Dörrapparate, mit deren Hilfe man vergleichsweise große Mengen Obst, Kräuter oder auch Hülsenfrüchte austrocknen lassen kann. Ein solcher Dörrofen verfügt zur Wärmeentwicklung über eine elektrische Heizspirale. Um die Verteilung der warmen Luft kümmert sich ein Propeller. Ausgestattet ist so ein Dörrgerät meist mit mehreren Sieben (bis zu zehn Stück), entweder aus Metall oder aus Kunststoff , die übereinander gestapelt werden. Um eine noch gleichmäßigere Verteilung der warmen Luft zu gewährleisten, gibt es auch Modelle, bei denen ein Gebläse die nach unten angesaugte Luft nach oben durchpustet. Zuletzt hat das Testmagazin mehrere Dörrgeräte miteinander verglichen.
Zu haben sind solche Dörrautomaten ab einem Preis von 30 Euro. Bekannte Hersteller von hochwertigen Trockenöfen sind z.B. Stöckli, Severin, Bomann und Rommelsbacher. Von Frühling bis Spätsommer kann ein Solar-Dörrautomat eine energiesparende Alternative zu einem elektrisch betriebenen Dörrofen sein. Bastler können einen solchen Solar-Dörrer auch selber bauen. Selber Trockenobst herstellen können auch Naturliebhaber, die keinen eignen Garten haben. Dazu brauchen es nicht unbedingt die Früchte aus dem Supermarkt sein, sondern selbst geerntetes Obst von herrenlosen Sträuchern und Bäumen aus Wald und Flur. Wo diese zu finden sind, verrät mundraub.org.
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Ein Kommentar zu “Backofen oder Dörrgerät?: Obsttrockner-Vergleich”
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Ich habe beides mal ausprobiert. nachdem ich meine trocken-versuche im ofen gescheitert sind, habe ich mir direkt einen dörrautomat gekauft. viel praktischer und leckerer