dena rät: Waschtemperatur senken und Strom sparen

Initiative EnergieEffizienz / dena

Grafik: Initiative EnergieEffizienz / dena

Um beim Wäschewaschen den Stromverbrauch möglichst gering zu halten, empfiehlt die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie Agentur (dena), eine möglichst niedrige Waschtemperatur zu wählen. Wäscht man leicht verschmutzte Wäsche anstatt mit 60 nur mit 30 Grad Celsius, lässt sich der Stromverbrauch um bis zu 70 Prozent senken. So kann man pro Jahr rund 24 Euro an Stromkosten sparen.

Immerhin benötigen moderne Waschmittel, um ihre Reinigungswirkung voll entfalten zu können, nämlich gar keine so hohen Temperaturen mehr. Vor allem für farbige und synthetische Textilien, die nur leicht verschmutzt sind, reichen Waschtemperaturen von 30 oder 40 Grad Celsius in der Regel völlig aus. Es gibt inzwischen sogar Waschmittel, die mit noch geringeren Temperaturen gute Ergebnisse erzielen. So zum Beispiel das Ariel Excel Gel von Procter & Gamble, das dank seiner Kalt-aktiv Wirkstoffe schon ab 15 Grad genauso sauber waschen soll wie mit einer Waschtemperatur ab 40 Grad.

Um den Stromverbrauch möglichst gering zu halten, sollte die Waschmaschine möglichst voll beladen werden. Wobei man hier natürlich auf die Beladungsmenge des jeweiligen Programms achten sollte. Moderne Waschautomaten verbrauchen im Gegensatz zu Geräten aus dem Jahr 1998 etwa 40 Prozent weniger Wasser und rund 35 Prozent weniger Strom. Ist die eigene Maschine älter als zehn Jahre, dann kann es sich lohnen, über eine die Anschaffung eines energieeffizienten Neugerätes nachzudenken.

Eine Liste stromsparender Waschmaschinen stellt die Initiative EnergieEffizienz unter www.topgeraete.de bereit. Wer auch ohne neue Waschmaschine die Stromkostensenken will, sollte den Preisvergleich wagen. So zeigt ein Stromvergleich Hannover, dass sich im Jahr über 200 Euro gegenüber dem dortigen Grundversorger sparen lassen.

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