Elektrogeräte richtig entsorgen

Bild: Christine Schonschek
Spätestens dann, wenn ein Elektrogerät seinen Geist aufgegeben hat, möchte der Verbraucher es verständlicher Weise gerne wieder los werden. Doch Elektroschrott gehört nicht in den Hausmüll! Denn wenn er dort landet, besteht die Gefahr, dass Schadstoffe wie Blei, Chromverbindungen oder Quecksilber in den Boden und ins Grundwasser gelangen. Wohin also mit dem ausgedienten Toaster, der nicht mehr funktionierenden Kaffeemaschine oder dem veralteten Staubsauger?
Solche Haushaltsgeräte enthalten meist jede Menge Wertstoffe, die sich noch recyceln lassen. Deshalb und auch wegen der bereits erwähnten Umweltaspekte sollte man sie zu kommunalen Sammelstellen wie etwa den Wertstoffhöfen bringen. Für die Abgabe einer gewissen Menge von Kleinelektronik muss der Verbraucher nichts bezahlen. Nähere Informationen erhält man beim zuständigen Entsorger.
Größere und große Haushaltsgeräte wie Mikrowellen, Grills sowie auch Weiße oder Braune Ware kann man in vielen Gemeinden kostenfrei bzw. gegen eine geringe Transportpauschale direkt vor der Haustür abholen lassen. Wo die nächstgelegenen Sammelstellen sind bzw. Auskünfte über den Abholservice, erfährt man ebenfalls bei dem zuständigen Entsorgungsunternehmen.
Im Handel können die Verbraucher leere Batterien und ausgediente Akkus in die dafür vorgesehenen Sammelbehälter geben. Besonders umweltfreundliche Zeitgenossen achten bereits beim Einkauf von Haushaltselektronik auf die Energieeffizienzklassifizierung sowie auf Umweltzeichen wie die “Euro Blume” oder den “Blauen Engel“.
Tags: Elektrik, Entsorgung, Ratgeber, Schrott, UmweltKommentare
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