Gefriertruhe oder Gefrierschrank: Vorteile & Nachteile

Christine Schonschek

Foto: Christine Schonschek

Soll ein neues Gefriergerät angeschafft werden, stellt sich die Frage, ob es ein Gefrierschrank oder eine Gefriertruhe sein soll. Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Soll das Gefriergerät in der Küche platziert werden und diese ist nicht sonderlich geräumig, eignet sich eher ein Gefrierschrank oder auch eine Kühl-/Gefrierkombination. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Volumen. In einer Gefriertruhe haben meist sehr viel mehr Lebensmittel Platz. Die Truhen sind verglichen mit den Schränken bei gleichem Volumen oft deutlich energiesparender (bis zu 20 bis 30 %). Auch beim Öffnen ist der Kälteverlust bei der Gefriertruhe wesentlich geringer, weil nach dem physikalischen Prinzip die kalte Luft am Boden bleibt.

Manchmal kann es auch sinnvoll sein, dass man sich sogar beide Geräte anschafft. Dies ist dann ratsam, wenn man einen eigenen Nutzgarten hat, der eine große Ernte verspricht. Dann kommt in die Küche der Gefrierschrank, für den täglichen Gebrauch. Und die Gefriertruhe kann in den Keller verfrachtet werden, wo sie der Vorratshaltung dient. Manche Gefriertruhen können etwas unübersichtlicher sein als ein Gefrierschrank. Um diesem Problem entgegenzuwirken, sollte man beim Kauf auf Korbeinsätze und andere Raumteiler bei der Truhe achten. Als günstiger erweisen sich die Gefriertruhen oft auch schon beim Einkauf, da sie meist weniger kosten als Gefrierschränke mit dem gleichen Volumen. Welche Geräte nun besonders energieeffizient arbeiten hat die Stiftung Warentest kürzlich überprüft und dabei 236 Energiesparmodelle unter die Lupe genommen.

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