Haushaltsgeräte-Branche: Preiserhöhungen ab 2009 unvermeidbar

Foto: Miele
Sie könnte so schön und friedlich sein, die Welt der Haushaltsgeräte. Schließlich ist die Branche mit ihrer „weißen Ware“ dieses Jahr erstmals auf der IFA vertreten und hofft, dadurch Kaufimpulse setzen zu können. Doch dunkle Wolken ziehen am Horizont bereits auf, denn für das kommende Jahr müssen die Verbraucher mit steigenden Preisen rechnen.
So zumindest äußerte sich der Sprecher Hausgeräteindustrie im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) und Miele-Geschäftsführer Reinhard Zinkann (Foto) in einem Interview mit dem Tagesspiegel vom 24.08.2008. Demnach bleibe den Herstellern aufgrund steigender Rohstoffpreise für Kunststoff und Stahl sowie steigender Lohnkosten „keine andere Wahl, als die Preise 2009 zu erhöhen“. In welcher Höhe sich die Verteuerungen bewegen werden, wurde allerdings offen gelassen.
Man spüre bereits eine „Eintrübung“ der Konjunktur, so Zinkann. Um den Konsum anzukurbeln, hoffe die Branche auch auf die Unterstützung der Bundesregierung und Energieversorger bei der Schaffung von Anreizen, auf neue, stromsparende Geräte umzusteigen. So könne man sich Förderungen oder Prämien vorstellen.
Tags: IFA, Miele, Preiserhöhung, StromsparenKommentare
Ein Kommentar zu “Haushaltsgeräte-Branche: Preiserhöhungen ab 2009 unvermeidbar”
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In der Zeiten der Wirtschaftskrise ist das selbstverständlich! Man muss die Preise erhöhen, weil die Menschen immer weniger kaufen!