Herd reinigen: Tipps, Tricks & Hausmittel

Schomber / pixelio.de

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Moderne (Einbau-) Backöfen sind zur Freude der Köchinnen und Köche oftmals mit einer Pyrolse-Funktion ausgestattet. Mit dieser Selbstreinigungs-Automatik für den Backofen soll selbst der hartnäckigste Schmutz zu Asche verbrannt werden. Aber auch wenn beim Kochen z.B. die Milch überläuft, brennt diese nicht an, sofern es sich um einen Induktionsherd handelt. Denn bei ihm bleiben die Kochstellen kalt. Ganz so einfach ist es nicht, wenn es sich um ältere Modelle oder einen Herd mit Gußplatten bzw. mit Glaskeramikfeld handelt. Diese wie auch die Backöfen müssen von Hand gereinigt werden. Neben teuren, meist chemischen Reinigern kann man Herd und Backofen ökologisch reinigen. Hilfreich sind dabei Hausmittel wie Spülmittel, Salz, Backpulver, Natron, Zitrone, Alufolie, Stahlwolle und vieles mehr. Um Spülmittel zu sparen, erweisen sich auch Mikrofasertücher als praktisch.

Hartnäckigem Schmutz auf einem Kochfeld mit Gußplatten kann man mit aggressiveren Hausmitteln begegnen. Besonders robust erweisen sich etwa Mulden aus Edelstahl. Diese lassen sich z.B. mit einer halbierten Zitrone, die in Salz getaucht wurde, bzw. mit zusammengeknüllter Alufolie plus Backpulver und Wasser abreiben. Lassen sich die angetrockneten Speisereste so nicht entfernen, kann Backpulver oder Natron zum Einsatz kommen. Dieses streut man über das Kochfeld und besprüht oder beträufelt es vorsichtig mit Wasser. Das Ganze sollte man dann für eine Weile weichen lassen, bevor man es mit einem weichen Lappen abwischt. Emaillierte Kochmulden kann man auch mit Hilfe der Backpulver-Methode säubern.

Achtung! Besonders vorsichtig sollte man bei der Reinigung von Glaskeramikkochfeldern vorgehen. Diese können nämlich durch Kristalle wie Salz leicht verkratzen. Daher lieber zum Mikrofaser-Glaskeramik-Tuch oder zum Glasschaber greifen, damit die empfindliche Oberfläche nicht beschädigt wird.

Auch das Herdplatten-Ränder-Reinigen gehört nicht zu den Lieblingsaufgaben. Damit sich in den feinen Ritzen zwischen dem Rand und der Arbeitsplatte wenig Schmutz ansammelt, sollte man sie nach jedem Gebrauch mit einem heißen Schwamm abwischen! Festgesetzten Schmutz kann man mit der Backpulver/Natron-Einweichmethode lösen. Damit oder auch mit viel Salz lässt sich auch der Backofen ökologisch reinigen. Dazu das Salz auf die Flecken streuen und den Ofen so lange einschalten bis das Salz braun wird (kann mehre Stunden dauern). Neuere Modelle mit Antihaftbeschichtung sollten jedoch nicht mit dieser Methode behandelt werden! Auf jeden Fall ist ein Blick in die Bedienungsanleitung ratsam. Schwierig ist allerdings die Reinigung der Seitenwände. Um diese mit einem natürlichen Reiniger zu säubern, kann man einen Backofen Reiniger wie den Auro 660 verwenden. Alternativ: Küchenrolle mit heißem Wasser und ordentlich Spüli tränken, an die Wände drücken und einige Stunden einweichen lassen.

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