Kühlschrank Temperaturzonen: Welche gibt es, und wofür?

Foto: Christine Schonschek
Moderne Kühlschränke sind in verschiedene Temperaturzonen unterteilt, um Frische und Nährwerte der unterschiedlichen Lebensmittel weitestgehend zu erhalten. Damit das gelingt sollte man wissen, wo die größte Kältezone liegt, welche Lebensmittel frostempfindlich sind und wie lange welche Lebensmittel gelagert werden können.
Die kälteste Stelle im Kühlschrank befindet sich unmittelbar unter dem Verdampfer. Auch im Kühlschrank ist das physikalische Prinzip „warme Luft steigt nach oben“ gegeben, so dass es im Prinzip unten am kältesten und oben am wärmsten ist. Etwa 6°C beträgt der Temperaturunterschied. Während im obersten Fach etwa 8 bis 9°C herrschen, sind es in der Mitte 5°C und unten nur etwa 2 bis 3°C.
Zu den frostempfindlichen Lebensmitteln gehören zahlreiche Obst und Gemüsesorten. Aus diesem Grund ist das Gemüsefach am wärmsten. Dieses befindet sich zwar ganz unten und müsste somit eigentlich am kältesten sein, doch Glasplatte und Schubladen halten die Kälte ab. Viele moderne Kühlschränke sind mit einem speziellen Frische-Bereich ausgestattet, in dem meist Temperaturen um den Gefrierpunkt separat einstellbar sind. Diese sind insbesondere für die Lagerung von Fleisch, Fisch und Wurst geeignet. Der optimale Platz für Milch, Butter, Eier und Quark sowie auch für Getränke sind die jeweiligen Ablagen in den Türen.
Generell sollte man in den Kühlschrank nichts Heißes stellen, denn dann benötigt dieser vermehrt Strom. Die Speisen sollen erst dann in den Kühlschrank gegeben werden, wenn sie abgekühlt sind, was normalerweise ein paar Stunden nach dem Kochen der Fall ist. Um Energie zu sparen ist es ratsam tiefgefrorene Lebensmittel im Kühlschrank aufzutauen, was natürlich etwas länger dauert. Und wer hätte es gedacht, dass ein voller Kühlschrank sogar Strom spart?
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