Mikrowelle: Gefahr durch Mikrowellen-Strahlung?

Christine Schonschek

Foto: Christine Schonschek

Vor allem kleine Speisen lassen sich in einer Mikrowelle schnell und energieeffizient zubereiten, weswegen diese Geräte sehr beliebt sind. Zum Erhitzen der Lebensmittel werden hochfrequente elektromagnetische Felder mit mehreren hundert Watt aufgebaut. Doch leider finden sich in den Medien häufig widersprüchliche Meldungen bezüglich der Gefährlichkeit der Mikrowellen-Strahlung. Entwarnung geben sowohl das Bundesamt für Strahlenschutz sowie auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Beide Institutionen weisen darauf hin, dass bei sachgerechtem Einsatz keine Gesundheitsgefahren von einem Mikrowellengerät ausgehen.

Bei sachgerechtem Umgang wird allerdings auch davon ausgegangen, dass die Geräte intakt sind.  Durch Messungen konnte zwar bewiesen werden, dass bei allen Geräten eine geringfügige Leckstrahlung auftritt, aber die Intensitäten sind bei intakten Geräten weit unterhalb der zulässigen Grenzwerte. Auch kann man häufig Meldungen lesen, in denen erläutert wird, dass in der Mikrowelle erhitzte Lebensmittel sich nachteilig verändern würden. Dieser Behauptung widerspricht das Deutsche Krebsforschungszentrum. Nach dessen Angaben gebe es dafür bislang keine Anzeichen. Und gemäß den Vorschriften der deutschen Gesetzgebung dürfen sich weder Mikrowellengeschirr noch anderes Material, welches bei der Zubereitung benutzt wird, verändern. Bei den verwendeten Werkstoffen wurde insbesondere ein eventueller Übertritt von Schadstoffen in die Lebensmittel überprüft, wobei ebenfalls keine bemerkenswerte nachteilige Veränderung festgestellt werden konnte.

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