Ratgeber Bartschneider: Die haarige Pracht millimetergenau kürzen
Foto: pixelio.de / S. Hofschlaeger
Am 23. Mai fand in Alaska ein haariges Treffen statt. 500 Bartträger aus aller Welt zeigten in 17 Kategorien bei der Bartweltmeisterschaft ihre Haarkunstwerke – angefangen vom Dalí-Schnurrbart über kaiserliche Backenbärte bis hin zum Vollbart Freistil. Für die Pflege von Gesichts- und Kopfhaaren darf natürlich ein vernünftiger Haar- und Bartschneider in keinem Badezimmerschrank fehlen, selbst dann wenn man nicht an einer Weltmeisterschaft teilnehmen möchte. Und welcher Mann möchte nicht verboten gut aussehen? Bei der großen Auswahl an Geräten ist es aber nicht immer leicht, sich für ein Modell zu entscheiden. Welche Kriterien gilt es also bei der Kaufentscheidung zu beachten?
Flexible Einsatzzwecke

Foto: Braun
Ein besonders wichtiges Kriterium stellt die Stromversorgung dar. Für ein höchstmögliches Maß an Bewegungsfreiheit sollte man natürlich zu einem akkubetriebenen Bartschneider greifen, wie etwa dem Braun Exact Power EP 100. Allerdings gibt es sowieso zahlreiche Modelle, die mit einem Akku ausgestattet sind. Manche aber lassen sich nur per Kabel betreiben und einige wenige beziehen ihre Energie auch über Batterien. Beim Akku spielt insbesondere die Ladezeit sowie auch die anschließende Betriebszeit eine wichtige Rolle. Diese kann zwischen einer Zeit bis zu 30 Minuten und ab einer ganzen Stunde variieren. Gut ist es, wenn das Gerät alternativ auch per Netzkabel betrieben werden kann. Vor allem wenn die Ladespannung des Akkus langsam zur Neige geht, der Bart aber vielleicht erst zur Hälfte gekürzt ist. Besonders erfreulich ist, wenn man direkt nachdem man den Netzstecker in die Steckdose gesteckt hat, mit dem Haareschneiden fortfahren kann. Manche Geräte brauchen nämlich erst noch ein paar Minuten ehe sie wieder einsatzfähig sind. Apropos Netzbetrieb, reisefreudige Männer sollten sowohl an einen Reise-Adapter für die Steckdose denken, als auch daran, dass in anderen Ländern ggf. eine andere Netzspannung herrscht. Praktisch sind Bartschneider, die bei an verschiedenen Netzspannungen funktionieren. Alternativ kann man die Reise einen batteriebetriebenen Bartschneider wie zum Beispiel den Remington MB 200 C mitnehmen. Dieser wird über die beiden mitgelieferten AA-Batterien versorgt. Und selbst wenn deren Kraft zu Ende gehen sollte, sind sie eigentlich überall erhältlich.
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Millimetergenaues Kürzen
Für die unterschiedlichen Styling-Möglichkeiten – vom perfekt getrimmten Drei-Tage-Bart über den präzise geschnittenen Oberlippenbart bis hin zum gepflegten Vollbart – kommt es natürlich auf eine große Bandbreite zwischen der minimalen und maximalen Schnittlänge an. Was dieses Kriterium anbelangt, scheint der Philips QC5015 dem Bartträger einen großen Freiraum zu bieten. Als kleinste Schnittlänge soll mit ihm nämlich 0,1 mm und als größte 22 mm möglich sein. Wichtig ist außerdem die Anzahl der möglichen Schnittstufen. In diesem Bereich bieten nur wenige bis zu vier, dafür aber viele Modelle mindestens zwölf oder sogar noch mehr Schnittstufen an. Meist ermöglichen die verschiedenen Bartschneider-Modelle die Auswahl zwischen vier und acht Schnittstufen. Wie sehr viele seiner Kollegen bietet der Philips QC5015 insgesamt acht Schnittstufen an.
Ausdünnen und sauberes arbeiten

Foto: Panasonic
Manchmal ist auch ein Ausdünnen der Haarpracht erforderlich. Dafür bringen manche Bartschneider eine Effilierfunktion mit. Ausgestattet ist damit beispielsweise der Panasonic ER 230, der übrigens von der Stiftung Warentest mit der Note 3,0 bewertet wurde. Die Tester waren bei der Prüfung mehrerer Haar- und Bartschneider der Meinung, dass der Bartschneider von Panasonic sowie auch der Braun Exact Power EP 100 ebenfalls gut zum Haareschneiden geeignet sind.
Viele Waschbecken sind nach dem Trimmen des Bartes voller Haare. Doch das muss nicht sein, wenn man bei dem Gerät auf eine Bartauffangkammer achtet. Damit ist etwa der Philips QT 4085 ausgestattet. Bei diesem Modell fängt der Haarableiter dank der leistungsstarken Saugkraft die abgeschnittenen Haare sorgfältig ein, so dass alles sauber bleibt. Und dadurch dass die Haarauffangkammer transparent ist, sieht man direkt wann sie geleert werden muss.
Bartschneider-Pflege

Foto: Remington
Gut gepflegt sollte auch das Gerät selbst werden, damit es lange hält. Damit alles rund läuft, müssen die Klingen regelmäßig geölt werden. Der Remington HC 363 wie auch viele andere Bartschneider verfügen allerdings über ein ölungsfreies Schneidesystem, so dass diese Aufgabe hinfällig wird. Um eine schnelle Reinigungsmöglichkeit sind aber auch der Philips HQ T 788 dank seiner sogenannten Flip-Top Reinigungsautomatik und der abwaschbare Grundig MT 5530 bemüht. Letzterer ist noch dazu mit einer Keramikklinge ausgestattet und gestattet auch eine Nassrasur. Keramikklingen wird nachgesagt, dass sie länger scharf sind und nur selten geölt werden müssen.
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