Ratgeber Klimageräte: Kühle und gute Luft durch Klimaanlagen & Ventilatoren

Foto: Christine Schonschek
Im Arbeitszimmer oder auch in den anderen Wohn- beziehungsweise Schlafräumen gilt es während der Sommermonate, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn in überhitzen Räumen kann man weder gut arbeiten noch sich von dem heißen Tag erholen, geschweige denn gut schlafen. Vor allem in tropisch heißen Sommernächten können manche Menschen kaum ein Auge zu tun. In einem angenehm temperierten Raum hingegen fühlt man sich wohl, auch Konzentration und Leistungsfähigkeit werden nicht beeinträchtigt. Doch nicht nur im Sommer ist ein gutes Raumklima wichtig. Eigentlich gilt dies das ganze Jahr: Während der Übergangszeiten etwa, wenn es nachts merklich kühl wird, aber es sich kaum lohnt, dafür die Zentralheizung anzuschalten. Oder auch im Frühjahr, wenn Pollen den Allergikern das Leben schwer machen. Einige Kriterien gilt es bei der Auswahl eines Klimagerätes zu beachten.
Bevor man sich für eine bestimmte Geräteart entscheidet, gilt es, vorab einige grundlegende Punkte zu klären. Dazu gehört in erster Linie das vorhandene Budget, dann die Raumgröße und zu guter Letzt die Ansprüche, welche man an ein solches Gerät stellt. Das heißt, was das Klimagerät können bzw. welche Komfortmerkmale es mitbringen soll. Neben dem Kühlen gehören zu den zusätzlichen Funktionen: Heizen, Entfeuchten, Reinigen, programmier- und fernsteuerbar.
Ideal für kleinere Räume: Monoblockgeräte

Foto: Duracraft
Monoblock-Modelle, wie etwa das Mobil-Gerät Duracraft AMD 8500 E eignen sich eher zum Klimatisieren von kleineren Räumen. Der Vorteil solcher Klimageräte ist, dass sie mobil sind und nicht fest eingebaut werden. Generell ist dafür kein Wanddurchbruch ins Freie erforderlich. Somit ist es also eine sinnvolle Lösung für die Mietwohnung oder auch wenn öfter unterschiedliche Zimmer im Haus gekühlt werden sollen. Die Abwärme wird bei diesen Geräten meist über einen Abluftschlauch ins Freie geleitet. Diesen hängt man in einen Fenster- oder Türspalt. Dadurch – und das ist der Schwachpunkt – kann aber gleichzeitig wieder heiße Luft ins Zimmer kommen. Somit wird das Herunterkühlen des Raumes mächtig erschwert und kostet sehr viel Energie.
Hoher Komfort bei leisem Betrieb: Splitgeräte

Foto: STIEBEL ELTRON
Unter den sogenannten Split-Klimageräten oder Split-Klimaanlagen versteht man zweiteilige Geräte. Diese setzen sich aus einem Außengerät mit Kältemaschine und einem Innengerät zusammen. Verbunden sind die beiden Teile über eine Rohrleitung. Mit Hilfe eines Kältemittels, welches durch die Anlage fließt, kühlt das Innengerät die Raumluft. Außerdem wird die Luft dabei auch noch gefiltert und entfeuchtet. Im Gegensatz zu den einteiligen Geräten kühlen sie den Raum deutlich effizienter, komfortabler und leiser als herkömmliche Geräte. Dies gilt insbesondere für Raumklimageräte, die mit der ‘intelligenten’ Inverter-Technologie ausgestattet sind, wie etwa das von der Stiftung Warentest mit der Note „Gut“ bewertete CAWR 25i von STIEBEL ELTRON. Im Gegensatz zu den Mobilgeräten werden die Split-Klimageräte entweder an der Wand oder auch der Decke fest installiert. Dank der räumlichen Trennung bietet diese Lösung den höchsten Komfort bei einer äußerst geringen Geräuschentwicklung. Allerdings muss man dafür auch tief in die Tasche greifen, so dass man vielleicht an eine günstigere Zwischenlösung denkt.
Einteilige Zwischenlösung: Fenstergeräte
Ebenso wie die zweiteiligen Splitgeräte werden auch die Fenstergeräte direkt an der Wand eingebaut. In den Wanddurchbruch, der dem Querschnitt des Gerätes entspricht, wird das Fenstergerät hineingeschoben. Dadurch befindet es sich zum Teil innerhalb und auch außerhalb des Raumes. Wegen der meist recht kompakten Bauform ist die Geräuschentwicklung aber etwas höher als bei anderen Klimagerätetypen.
Preisgünstigere Alternativen: Ventilator, Sonnenschutz…
Foto: pixelio.de / erysipel
Auch wenn man bereits einige gute Klimageräte für unter 500 Euro bekommt, sollte man daran denken, dass diese zum Kühlen viel Energie verbrauchen. Eine frische Brise im Wohnraum erzeugen dagegen wesentlich preisgünstiger Ventilatoren. Diese sollten sich natürlich ebenfalls durch einen möglichst leisen Betrieb auszeichnen. Um zusätzlich noch Verdunstungskühle zu erzeugen, kann man in den Luftstrom feuchte Tücher hängen. Einen Hauch von Safari- oder Abenteuerromantik zaubern auch Deckenventilatoren, welche meist mit einem Licht ausgestattet sind. Doch nicht nur Deckenventilatoren sorgen neben dem frischen Wind zusätzlich für Licht, sondern auch Standventilatoren wie zum Beispiel der Honeywell HS NEO3NE LED.
Besser für die Umwelt und auf lange Sicht auch für den Geldbeutel sind meist passive Hitzschutzsysteme. Roll- oder Fensterläden sowie Sonnensegel dienen gleichzeitig auch noch als Blendschutz. Die ersten beiden halten im Winter während der eisigen Nächte die Kälte besser ab. Als zusätzliche sinnvolle Alternative sollten Gebäude natürlich auch richtig gedämmt werden. Im gut gedämmten Passivhaus werden die Räume mit einer Wärmepumpe, welche heizen und kühlen kann, angenehm temperiert.
Tipp: Bei hoher Feuchtigkeit sorgen Luftentfeuchter für gutes Raumklima.
Tags: Heizen, Heizgerät, kaufberatung, Klimaanlage, Klimagerät, Luftreiniger, RatgeberKommentare
2 Kommentare zu “Ratgeber Klimageräte: Kühle und gute Luft durch Klimaanlagen & Ventilatoren”
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gute klimageräte / klimaanlagen sind echt ein segen im sommer. leider sind gerade die am besten, wofür man einen wanddurchbruch machen muss. sehr kompliziert…
sehr hilfreicher ratgeber klimaanlagen . gute klimageräte zu finden, die auch noch lieferbar sind, ist ja derzeit nicht so ganz einfach. leider