Ratgeber Rasenmäher & Vertikutierer: Rasenpflege leicht gemacht

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Foto: pixelio.de / Kurt Bouda

Ein schöner Rasen im Garten ist eine wahre Augenweide. Um jedoch ein sattes Grün und einen dichten Wuchs des Grases zu erreichen, bedarf es auch einiger Arbeit. Doch diese kann man sich mit den entsprechenden Helfern – in Form von Rasenmäher, Vertikutierer & Co. – deutlich erleichtern. Im Test vom 22. Mai 2009 der Stiftung Warentest graste jeder zweite Mäher gut ab. Der normale Hausrasen wird in einer Gartensaison ungefähr 20 bis 40 Mal geschnitten. Daher sollte man sich gut überlegen, mit welchem Gerät diese Aufgabe am besten zu bewerkstelligen ist. Zur Auswahl stehen verschiedene Antriebstechniken sowie unterschiedlich funktionale Geräte.

Wichtigstes Entscheidungskriterium: Die Rasengröße

Beim Mäherkauf ist das wohl wichtigste Entscheidungskriterium die Größe des Rasens. Ganz kleine Rasenflächen lassen sich mit hand- oder akkubetriebenen Geräten pflegen, wie etwa dem schlanken Randexperten Bosch Rotak 32. Ab einer Rasenfläche, die mehr als 500 m² beträgt, ist ein Elektromäher nicht mehr ganz so gut geeignet. Dort kümmern sich die Benziner um die Rasenpflege. Und auf sehr großen Flächen ab etwa 1000 m² können auch sogenannte Aufsitzmäher zum Einsatz kommen. Letztere können eventuell im Winter umgerüstet werden, so dass sie zum Schneeräumen von größeren Asphaltflächen genutzt werden können. Mit einem Schneeräumschild können zum Beispiel manche Rasentraktoren aus dem Hause MTD ausgestattet werden. Als Zubehör sind zu den MTD-Rasentraktoren mitunter auch Rasenwalzen, -kämme und -lüfter sowie Sprühgeräte erhältlich.

Für einen gesunden Rasen: Der Vertikutierer

Bosch

Foto: Bosch

Auf jedem Rasen bildet sich mit der Zeit eine Filzschicht. Diese besteht meist aus Moosen, abgestorbenen Gräsern und Unkräutern. Dadurch können erheblich weniger Licht, Luft, Wasser und Nährstoffe zum Boden vordringen, worunter der Rasen deutlich leidet. Mit Hilfe eines Vertikutierers bekämpft man diese Filzschicht, indem die Grasnarbe angeritzt wird. So wird der Rasen zu neuem Wachstum angeregt. Den Rasen sollte man am besten ein bis zwei Mal pro Jahr vertikutieren. Sehr kleine Rasenflächen können mit einem Hand-Vertikutierer bearbeitet werden. Weniger mühevoll lässt sich diese Aufgabe jedoch mit benzinbetriebenen oder auch elektrischen Modellen wie etwa dem AVR 1100 von Bosch bewerkstelligen. Sinnvoll ist auch eine Belüftung des Rasens. Besonders platzsparend lässt sich beispielsweise der Brill 28 VE/RL im Geräteschuppen verstauen, der zudem als Rasenlüfter genutzt werden kann.

Elektrorasenmäher oder Benzinrasenmäher

WOLF-Garten

Foto: WOLF-Garten

Vor allem für mittlere und große Flächen ab ca. 500 m² eignen sich benzinbetriebene Geräte recht gut. Denn mit ihnen kann man in der Regel besonders kraftvoll ans Werk gehen. Soll allerdings eine kleinere Fläche gepflegt werden, dann kommen mit Sicherheit bei Nase und den Ohren eher elektrisch betriebene Rasenmäher besser an. Hier hat man die Wahl zwischen dem Netzbetrieb und dem deutlich komfortableren Akkubetrieb. Der Nachteil beim Netzbetrieb ist der eingeschränkte Bewegungsraum. Hingegen ist beim Akkubetrieb die Anwendungsdauer stark begrenzt. Daher kommt der Komfort beim Akkubetrieb vor allem auf kleineren Rasenflächen sehr gut zur Geltung. Wer sich nicht so ganz zwischen Akku- und Netzbetrieb entscheiden kann, für den hat WOLF-Garten mit dem HYBRID POWER den passenden Helfer im Sortiment. Dieser lässt sich nämlich sowohl per Kabel als auch mit Hilfe des kraftvollen Lithium-Ionen-Akkus betreiben.

Multifunktionale Rasenmäher

Neben den “Einzelkämpfern”, welche sich nur um eine Aufgabe kümmern, gibt es auch Geräte, die mehr als nur den Rasenschnitt ermöglichen. Solche Multifunktionsgeräte erweisen sich im Geräteschuppen als platzsparend. Ein weiterer Vorteil solcher Allrounder wie etwa dem Mulchmäher ist, dass nur ein Arbeitsgang für den Rasenschnitt sowie für das Mulchen notwendig ist. Ein Mulchmäher zerkleinert den Rasenschnitt direkt beim Mähen ganz fein und führt diesem dem Rasen direkt wieder zu. Um die Bodenfeuchte zu schonen und Dünger zu sparen, kann ein Mulchmäher hilfreich sein. Bei dem AL-KO Powerline 5200 BRV beispielsweise kann man die Schnitthöhe individuell einstellen.

Füße hochlegen und zusehen: Der Automatikmäher

VORT

Foto: VORT

Anstatt den Rasenmäher vor sich her schieben zu müssen, wollen es sich manche Gartenbesitzer viel lieber auf der Terrasse bequem machen. Doch die Grashalme benötigen ja trotzdem einen regelmäßigen Schnitt. So kann man diese Arbeit einem Rasenmäher Roboter übertragen. Diese Helfer, wie etwa der Robomow RL1000 von VORT, werden u.a. auch unter der Bezeichnung Automatikmäher im Fachhandel geführt.

Rasenmäher-Geräuschpegel im grünen Bereich

Die Rasenpflege ist in der Regel keine ganz leise Angelegenheit. Wer Krach mit den Nachbarn vermeiden will, beachtet am Besten strikt die Ruhezeiten. Noch besser ist es – auch den eigenen Nerven zuliebe – wenn man besonders leise arbeitende Gartengeräte verwendet. Bei dem Rasenmäher Güde GR 1500 E beträgt die Geräuschentwicklung nur 83 Dezibel. Rasenmäher und Vertikutierer unterliegen der Vergabegrundlage RAL-UZ 129 für “Lärmarme und schadstoffarme Gartengeräte”. Geräte, die unter dieser Vergabegrundlage mit dem Umweltzeichen “Blauer Engel” ausgezeichnet wurden, schützen die Gesundheit.

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Ratgeber Rasenmäher & Vertikutierer: Rasenpflege leicht gemacht”

  1. Linda am 25. Mrz 2010 um 08:29

    hi. hat die stiftung warentest vertikutierer auch schon mal getestet? würde mich wirklich interessieren. ich will mir auch grad nen vertikultierer zulegen, da wäre das echt hilfreich zu wissen.

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