Ratgeber Weihnachtsbeleuchtung: Advent, Advent ein Lichtlein brennt…
Foto: pixelio.de / ulrike friedrich
Was wäre die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich ohne leckere Lebkuchen, immergrüne Tannenzweige und vor allem leuchtende Weihnachtsdekorationen? Ob im Vorgarten, auf dem Balkon oder in der Wohnung – jetzt erhellen wieder zahlreiche Lichterketten und Lichtschläuche die dunkle Nacht. Und kaum jemand kann sich der anheimelnden Wirkung dieses Lichterglanzes entziehen. Die Auswahl an Produkten ist umfangreich. Ob einfarbig schlicht oder blinkend bunt – für jeden Geschmack findet sich die passende Lichterdekoration. Doch auf welche Kriterien sollte man bei der Anschaffung von elektrischer Weihnachtsbeleuchtung achten?
Energie sparen
Die festliche Illumination von Haus, Garten und Wohnraum kostet nicht unerheblich Energie. Wer gerne sparsam damit umgehen und einer zu hohen Stromrechnung vorbeugen möchte, sollte zu LED-Lichterketten und Lichterschläuchen greifen. Außerdem braucht die weihnachtliche Beleuchtung nicht die ganze Nacht über zu brennen. Mit modernen Zeitschaltuhren kann man die einzelnen Wochentage sowie die An- und Abschaltzeiten oft minutengenau programmieren. Zwar können LED (Licht emittierende Dioden) in der Anschaffung etwas teurer sein als normale Glühlampen, dafür leuchten sie im Durchschnitt allerdings bis zu 20.000 Stunden. Somit halten sie ca. 20 Mal länger als normale Glühlampen. Achten sollte man beim Einkauf von Lichterketten sehr genau auf die Angaben zur Leistungsaufnahme. So kann man nämlich Haus und Hof effizient in ein stimmungsvolles Licht tauchen.
Auf Nummer Sicher gehen
Ein weiterer Vorteil von LEDs ist, dass diese eine deutlich geringere Wärmeentwicklung aufweisen als Glühlampen. Dies erweist sich insbesondere für den Innenraumbetrieb als besonderer Pluspunkt, weil sich dadurch die Gefahr einer Überhitzung ebenso wie dadurch entstehende Brände auf ein Minimum
reduziert. Auf Nummer Sicher gehen sollte man jedoch generell bei der Weihnachtsbeleuchtung. Der TÜV-Rheinland hat auch in diesem Jahr wieder einige Lichterketten genauer unter die Lupe genommen und warnt vor mehreren Gefahren. Als häufigste Mängel wurden falsche oder fehlende Hinweise auf der Verpackung sowie eine zu große Hitzeentwicklung beanstandet. Bei der Auswahl der elektrischen Weihnachtsbeleuchtung sollte man generell auf das VDE-Prüfzeichen sowie auf des GS-Zeichen für “Geprüfte Sicherheit” achten. Möchte man die Beleuchtung auch im Freien verwenden, muss ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung vermerkt sein.
Figürliches und Traditionelles
Mit Hilfe weihnachtlicher Beleuchtungselemente lassen sich ganze Szenerien darstellen. Sehr stimmungsvoll macht sich beispielsweise ein am Hausgiebel aufgehängter Schweifstern, unter dem friedlich leuchtende Rehe oder Rentiere grasen. Ob im Wintergarten oder im Wohnzimmer, das Konstsmide Acrylrentier sorgt mit seinen 32 LEDs für eine festliche Ausstrahlung im Raum. Manche Tiermodelle leuchten nicht nur, sie bewegen sich sogar noch. Wer es lieber etwas frostiger mag, wählt eine Eiszapfen-LED-Lichterkette und befestigt diese an der Dachrinne. Auf den Wunsch nach einer weißen Weihnacht kann im Vorgarten ein Schneemann hinweisen. Aber auch für den Innenraum gibt es viele Möglichkeiten einer figürlichen Illumination. Traditionelle Elemente sind dafür zum Beispiel ein hölzerner Schwibbogen oder von innen beleuchtete Sterne wie der Hernhuter Stern.
Steckdose überflüssig
Von der Kraft der Sonne kann man mit solarbetriebenen Lichterketten und anderen Beleuchtungslösungen profitieren. Dafür braucht man weder eine Außensteckdose noch eine Zeitschaltuhr. Denn die Akkus dieser Beleuchtungselemente laden sich tagsüber auf und gehen bei Einbruch der Dämmerung von alleine an. Allerdings sollte man bei diesen Lösungen beachten, dass es aufgrund der geringen Sonnenstunden im Winterhalbjahr sein kann, dass sich die Akkus nicht genügend aufladen können.
Auf dem festlichen Esstisch braucht man auf ungefährlicheres elektrisches Licht nicht zu verzichten. Auch Stolperfallen aufgrund von Verlängerungskabeln müssen dort nicht sein. Auf den Tisch selbst, in eine Glasschale oder leere Vase kann man zum Beispiel eine batteriebetriebene LED-Lichterkette wie die KALLT von Ikea geben. Im Windlicht oder einer kleinen Laterne sorgen etwa die Philips LED Imageo Tealights für flackerndes Licht ohne Verbrennungsgefahr.
Elektrische Christbaumkerzen
Ohne störendes und manchmal vielleicht zu kurzes Kabel kommen batteriebetriebene Christbaumkerzen aus. Mit ihnen gelingen das Schmücken wie auch das Abdekorieren des Weihnachtsbaums deutlich leichter. Und im Gegensatz zu den echten Wachskerzen lassen sich die kabellosen Christbaumkerzen alle auf einmal mit Hilfe einer Fernbedienung einschalten. Diesen Komfort bieten etwa die Lumix von Krinner.
Bei der Weihnachtsbeleuchtung gilt das gleiche Motto wie auch bei der restlichen Dekoration: “Weniger ist mehr”. So kann man mit einem kleinen schwachen Licht eine gemütlichere Atmosphäre erzeugen als mit einer großen Ansammlung greller Lichter.
Tags: kaufberatung, Licht, Lichterketten, Ratgeber, WeihnachtenKommentare
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